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Corona-App: Kanzleramt gibt erste Infos – und bittet um Hilfe

  • In anderen Ländern gibt es bereits Apps, um die Menschen zu informieren, wenn sie Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten hatten - Deutschland hängt bislang hinterher.
  • Nun bittet das Kanzleramt Verbände und Gewerkschaften um Hilfe bei der Verbreitung der Corona-Warn-App. Diese soll kurz vor der Fertigstellung sein.
  • Denn die App kann nur funktionieren, wenn sie von etwa zwei Dritteln der Bevölkerung genutzt wird.
Heidi Becker
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Die deutsche Corona-App, die von SAP und Telekom entwickelt wird, ist offensichtlich kurz vor der Fertigstellung. Die App soll dabei helfen, Menschen schneller ausfindig zu machen und informieren zu können, wenn sie mit einer am Coronavirus infizierten Person Kontakt hatten.

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Bundesregierung will bei Corona-App nun dezentralen Ansatz
0:51 min
Im Streit um eine Corona-App will die Bundesregierung Datenschützer mit einem dezentralen Ansatz überzeugen.  © Heidi Becker/Reuters

Gerade erst haben SAP und Telekom bekannt gegeben, die Hälfte der Entwicklung sei abgeschlossen, da versendet die Bundesregierung bereits Einladungen zu einer Videokonferenz an Verbände und Gewerkschaften, wie die BILD berichtet. In dieser Videokonferenz sollen “wesentliche Inhalte der App” direkt von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) erläutert werden.

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Corona-Warn-App muss von zwei Dritteln genutzt werden

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Warum die Bundesregierung bereits jetzt die Werbetrommel bei Verbänden und Gewerkschaften rührt, ist klar: die Corona-App kann nur hilfreich bei der Eindämmung der Pandemie sein, wenn sie von mindestens zwei Drittel der Bevölkerung genutzt wird. Gerade das Thema Datenschutz macht den Deutschen dabei wohl große Sorgen, weswegen die Entwicklung der App hierzulande wohl länger als in anderen Ländern dauert.

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Dabei erklären Experten, dass die Warn-App eine wichtige Rolle beim Unterbrechen von Infektionsketten spielen könnte. Eine gute Strategie der Bundesregierung also, die Verbände und Gewerkschaften zu bitten, “bei ihren Mitgliedern und Unterstützern und darüber hinaus aktiv für die Corona-Warn-App zu werben".

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