Computermonitor kaufen: Welcher Typ passt zu mir?

  • Wer einen PC-Monitor kaufen will, hat die Qual der Wahl zwischen LCD, QLED und OLED.
  • Die drei Arten unterscheiden sich auch durch den Preis.
  • Doch nicht alle sind für jeden Nutzer gleich gut geeignet.
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München. Wer sich einen neuen Computermonitor kaufen möchte, kann unter anderem zwischen drei Arten wählen: LCD, QLED und OLED. Welcher Monitortyp der Beste sei, hänge vor allem vom eigenen Nutzerverhalten ab, erklärt Tüv Süd-Experte Florian Hockel.

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Am günstigsten sind LCD-Monitore

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Doch auch der Preis könne stark variieren. Die derzeit gebräuchlichsten und günstigsten Monitore seien LCD-Monitore mit einer schnellen Reaktionszeit bei kleinerem Farbspektrum – Voraussetzung für ein ruckelfreies Bild. "Dies ist auch bei gemischter und gelegentlicher Nutzung wichtig, um etwa einen Youtube- oder Nachrichtenbeitrag anzusehen, bei welchem es nicht vordringlich um eine hervorragende Bildqualität geht", erklärt Hockel.

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Ein kleineres Farbspektrum ist demnach für Büroanwendungen und eine gemischte Nutzung ausreichend. Das kann die hobbymäßige Foto- oder Videobearbeitung sein, oder wenn man gelegentlich Filme schaut. Hier eignen sich 24- und 27-Zoll-Monitore mit der gängigen Auflösung von 1920 mal 1080 oder 2560 mal 1440 Pixel.

Filmfans und Gamer können von teureren Monitoren profitieren

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"QLED-Monitore liegen preislich, verglichen mit LCD-Monitoren, um 20 bis 50 Prozent höher, je nach Größe und Auflösung. Die Investition lohnt sich vor allem für Gamer, Filmfans, Bild- und Video-bearbeitende Berufe", so Hockel. Gerade diese würden auch von schnellen und großen Monitoren ab 48 Zoll aufwärts profitieren.

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Am teuersten sind derzeit noch OLED-Monitore, die ihren technischen Vorteil vor allem bei dunklen Szenen ausspielen können. "Hier wird ganz klar der Gaming-Aspekt und der Kontrast in den Vordergrund gerückt", so Hockel. Filmfans und Gamer seien auch diejenigen, die für diese Optimierungsoption Geld ausgeben.

RND/dpa