Bundesregierung soll Kinderseiten im Netz fördern

  • Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von der Politik eine nachhaltige Förderung guter Kinder-Internetseiten.
  • Als Angebote, die den Ansprüchen von Werbefreiheit und Kinderschutz genügen, seien die Seiten wirtschaftlich kaum tragfähig.
  • Die Bundesregierung stehe in der Verantwortung, durch eine projektunabhängige Förderung ein entsprechendes Angebot zu gewährleisten.
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Berlin. Montag der 21. Oktober ist der "Tag der Kinderseiten". Eine vielfältige Kinderseiten-Landschaft sei "Teil eines präventiven und ganzheitlichen, vom Kind aus gedachten Jugendmedienschutzes", erklärte das Kinderhilfswerk anlässlich des Aktionstages. Die Bundesregierung stehe hier in der Verantwortung, durch eine projektunabhängige Förderung ein entsprechendes Angebot zu gewährleisten.

Kinder-Internetseiten seien ein unverzichtbarer erster Schritt, die Medienkompetenz von Kindern zu entwickeln und auszubauen. Es reiche dabei nicht aus, Kindern und Jugendlichen kindgerechte Webseiten und die technische Handhabung des Internets nahe zu bringen, sagte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofmann. "Bezüglich der Inhalte des Internets ist vor allem eine kritische Analyse der medienvermittelten Inhalte notwendig." Dies beinhalte auch, Quellenangaben und Datenschutz, Aktualität und Stellenwert sowie die Richtigkeit der Inhalte überprüfen zu können.

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Der "Tag der Kinderseiten" soll jährlich am 21. Oktober die Aufmerksamkeit auf das Kinderseiten-Internetangebot lenken. Für 2019 lautet das Motto "Internet für Kinder – So geht's!"

RND/epd