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Gegen Bodyshaming: Pinterest verbietet Anzeigen zum Thema Gewichtsverlust

  • Pinterest verbietet seit Anfang Juli Anzeigen, die im Zusammenhang mit Gewichtsverlust stehen.
  • Die neuen Richtlinien, die in Zusammenarbeit mit der amerikanischen National Eating Disorders Association erstellt wurden, verbieten künftig entsprechende Texte und Bilder.
  • Dadurch sollen Nutzerinnen und Nutzer vor verzerrten Körperbildern und Essstörungen geschützt werden.
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Im Kampf gegen Bodyshaming und Essstörungen verbietet die Foto-App Pinterest künftig Anzeigen zum Thema Gewichtsverlust. Mit den neuen Richtlinien möchte das US-Unternehmen die Akzeptanz des eigenen Körpers fördern und ein Zeichen gegen gesundheitsgefährdende Produkte oder Aussagen, wie sie im Netz kursieren, setzen. Die neuen Anzeigenrichtlinien sind laut einer Pressemitteilung des sozialen Netzwerks seit dem 1. Juli in Kraft.

Geänderte Richtlinien bringen eine Reihe an verbotenen Inhalten mit sich

Das Verbot ist eine Erweiterung für bestehende Einschränkungen für bestimmte Anzeigeninhalte auf Pinterest. Neben Anzeigen über Nahrungsergänzungsmittel oder andere Abnehmprodukte, Vorher-nachher-Bildern von Gewichtsverlust, medizinische Eingriffe zur Gewichtsreduktion oder anderen Inhalten zum Thema Bodyshaming verbieten die aktualisierten Richtlinien nun auch Texte und Bilder zum Thema Gewichtsverlust, Erfahrungsberichte zum Thema Abnehmen, Verweise auf vermeintlich ideale Körpertypen sowie auf den Body-Mass-Index (BMI).

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Anzeigen, die eine gesunde Lebensweise, Fitnessdienstleistungen und -produkte bewerben, seien weiterhin erlaubt, solange sie den Gewichtsverlust nicht in den Vordergrund stellen, so Pinterest. Die geänderten Richtlinien wurden gemeinsam mit der amerikanischen National Eating Disorders Association (Neda) entwickelt.

Pinterest will in die richtige Richtung inspirieren

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Grund für die neuen Anzeigenrichtlinien ist laut Pinterest ein deutlicher Anstieg von bedenklichem Essverhalten und Essstörungen – vor allem bei jungen Menschen. Da sich Pinterest als Inspirationsquelle für Menschen sieht, wolle das Unternehmen die Verbreitung von Inhalten, in denen es um Diätkultur, Bodyshaming und Essstörungen geht, nicht unterstützen.

Um Community-Mitgliedern, die Probleme mit einem bedenklichen Essverhalten oder Essstörungen haben, zu helfen, leitet Pinterest sie automatisch zu Fachorganisationen wie der Telefonseelsorge weiter, wenn sie nach entsprechenden Begriffen suchen.

Selbstliebe und Akzeptanz rücken wieder mehr in den Fokus

Um das Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer zu verbessern, bietet Pinterest seit Neuestem auch eine Reihe von Aktivitäten an. Die Übungen wurden laut Pinterest von Expertinnen und Experten entwickelt und sollen Dankbarkeit und Selbstliebe fördern.

Das Nutzungsverhalten der Pinterest-Nutzerinnen und -Nutzer hat sich zuletzt wieder in eine andere Richtung verändert. Es wurde vermehrt nach Inhalten zu Selbstakzeptanz oder auch dem Begriff Body Neutrality gesucht.

RND/tmo

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