Autox schickt fahrerlose Robotertaxis auf Testfahrt

  • Seit dieser Woche sind in der chinesischen Millionenstadt Shenzhen autonome Taxen auf den Straßen unterwegs.
  • Dabei kommen die Autos des Unternehmens Autox erstmals ohne Sicherheitsfahrer aus.
  • Es ist weltweit der erste Test seiner Art.
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25 völlig unbemannte Minivans fahren seit einigen Tagen durch die chinesische Großstadt Shenzhen. Die autonomen Autos, die über zahlreiche verbaute Sensoren und Kameras verfügen, sind im Auftrag des vier Jahre alten Start-ups Autox unterwegs, das von Alibaba, Shanghai Motors und Mediatek unterstützt wird. Das Unternehmen beschäftigt zudem renommierte Wissenschaftler von Eliteuniversitäten wie Harvard, Stanford und dem MIT. Für die komplexe Steuerung und die vielen möglichen Verkehrsszenarien in den Millionenstädten hat Autox ein KI-System namens XCU entwickelt, das in den Vans von Fiat Crysler verbaut ist. Eine schnellere Verbindung und eine erhöhte Rechenleistung sollen für mehr Sicherheit sorgen.

Kein Kundenbetrieb in der Testphase

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Wie bei anderen Fahrdiensten auch, können Kunden die Autox-Taxen künftig per App bestellen und hier ihr Fahrtziel eingeben. Das Roboterauto bringt die Fahrgäste schließlich an ihren Wunschort – und das ohne Fahrer oder menschliche Aufsicht in einer Zentrale. Bisher sind die Dienste allerdings noch nicht für Kunden buchbar, denn es handelt sich zunächst um eine Testphase. Wann diese abgeschlossen sein wird, ist nicht bekannt.

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Chinas Großstädte werden zunehmend zu Teststrecken für autonomes Fahren. In Shenzhen, Guangzhou, Suzhou und Peking fahren mittlerweile verschiedene Robo-Autos durch die Straßen – allerdings haben diese noch einen Sicherheitsfahrer mit an Bord. „Wir haben viel Unterstützung von der lokalen Regierung erhalten. Shenzhen macht viele Fortschritte bei der Gesetzgebung für selbst fahrende Autos“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber „Techcrunch“. Auch in anderen Teilen der Welt hat Autox bereits eine Straßenzulassung für seine Autos erhalten. So etwa in Kalifornien. Auch hier muss aber zusätzlich noch ein Sicherheitsfahrer hinter dem Lenkrad sitzen, der in Notsituationen reagieren und eingreifen kann.

RND/mkr

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