Auch Zoom-Chef verspürt Videokonferenz­müdigkeit

  • Zoom, Zoom und nochmal Zoom – an manchen Tagen ist es einfach zu viel mit den Videokonferenzen.
  • Diese Erkenntnis erlangte sogar der Zoom-Chef und gesteht, eine gewisse Videokonferenz­müdigkeit zu verspüren.
  • Der Chef der größten US-Bank geht noch weiter: Er sei kurz davor, alle Zoom-Meetings abzusagen.
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New York. Auch der Chef des boomenden Videokonferenzanbieters Zoom kennt das Problem vieler Büroarbeiter in der Corona-Pandemie: Zu viele Zoom-Konferenzen. Aber sicher doch verspüre auch er eine gewisse Videokonferenzmüdigkeit, sagte Eric Yuan auf eine entsprechende Frage bei einer Onlineveranstaltung der Zeitung „Wall Street Journal“. So habe er an einem Tag 19 Zoom-Konferenzen gehabt. Inzwischen setze er keine Onlinetreffen direkt nacheinander mehr an.

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Bankenchef kurz davor, alle Konferenzen abzusagen

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Der Chef der größten US-Bank JPMorgan, Jamie Dimon, betonte bei der „WSJ“-Veranstaltung am Dienstag, dass er Videokonferenzen nicht für einen gleichwertigen Ersatz für gemeinsames Arbeiten halte. So könne man damit schlechter neue Ideen entwickeln oder die Unternehmenskultur pflegen. „Ich stehe kurz davor, alle meine Zoom-Konferenzen abzusagen“, sagte Dimon. „Ich bin durch damit.“

RND/dpa

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