Apple Maps: Kamera-Autos wieder in Deutschland unterwegs

  • Hierzulande fahren wieder Apple-Autos durch die Straßen.
  • Dabei werden nicht nur Messdaten gesammelt, um Apple Maps an sich zu verbessern, auch sollen Fotos für 360-Grad-Straßenansichten gemacht.
  • Die Funktion, ähnlich Googles Streetview, ist in Deutschland aber noch nicht verfügbar.
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Berlin. Apple lässt aktuell wieder Kamera-Autos durch Deutschland fahren. Damit werden Messdaten für Apple Maps und Fotos für die Maps-Funktion “Look Around” gesammelt, die hierzulande allerdings noch gar nicht angeboten wird. Wer wissen möchte, ob und wann so ein Fahrzeug seine Wege kreuzen könnte, kann dies in einem detaillierten Zeitplan nachvollziehen, den das Unternehmen zu seiner Datenerhebung veröffentlicht hat.

Neben dem Zeitplan gibt es auch noch eine Informationsseite. Abgeschlossen sein sollen die Fahrten bis zum 30. September. Zwar verspricht Apple, Gesichter oder Nummernschilder auf Bildern vor einer Veröffentlichung in Maps automatisch unkenntlich zu machen. Wer aber Fragen hat oder die Verpixelung eines Gesichtes, Nummernschilds oder Hauses proaktiv beantragen möchte, kann sich über die Mail-Adresse MapsImageCollection@apple.com an das Unternehmen wenden.

Beschwerdestellen bei Apple und Google

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Bei Google Maps, bei denen die vergleichbare Streetview-Funktion schon längst verfügbar ist, findet man eine Beschwerde-Option immer ganz unten rechts im Fenster, wenn Bilder angezeigt werden. Dort muss man einfach auf "Problem melden" klicken.

Lassen sich Foto-Probleme mit den Unternehmen nicht einvernehmlich lösen, kann man sich zur Durchsetzung seines Rechts auf informationelle Selbstbestimmung bei der jeweils zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, erklärt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI).

Beschwerden gegenüber Apple seien an das Landesamt für Datenschutzaufsicht Bayern zu richten (poststelle@lda.bayern.de), Beschwerden gegenüber Google an den Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (mailbox@datenschutz.hamburg.de).

RND/dpa

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