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  • Apple-Event am 14. September: iPhone 13, AppleWatch 7, AirPods 3 – was zu erwarten ist

„California Streaming“ – Was bei Apples kommendem Special Event zu erwarten ist

  • Dienstag der 14. September – diesen Tag streichen sich Tech-Freaks und Apple-Fans dick im Kalender an.
  • Denn es lockt das nächste Special Event in Cupertino.
  • Erwartet werden die Vorstellung der iPhone-Familie 13, der AppleWatch 7 und der AirPods 3.
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Jeden September, sofern Corona das zulässt, ist iPhone-Zeit. 2020 wurde wegen der Pandemie die Vorstellung des neuen Geräts in den Oktober verschoben, in diesem Jahr ist man wieder im gewohnten Rhythmus angekommen. Am 14. soll die neue Generation der iPhone-Familie vorgestellt werden. Sie trägt die Nummer 13. Den jüngsten Gerüchten zufolge, die sich im Vorfeld von Apple-Präsentationen meist zu sehr präzisen Vorhersagen verdichten, soll außerdem die Präsentation der neuen AppleWatch-Generation 7 sowie der in-Ohr-Kopfhörer AirPods 3 erfolgen. Das lang erwartete MacBook Pro mit dem Apple-eigenen Siliconchip soll dem iPhone die Schau wohl nicht stehlen. Hier ist von einem Extratermin im Oktober die Rede.

„California Streaming“ wird wegen der Corona-Pandemie erneut keine Präsenzveranstaltung für die Fachpresse, sondern als Stream ausgestrahlt, wie der Name schon verrät. Das immerhin deutet auf ein Live-Event. Die vorigen Keynotes waren pandemiebedingt vorab aufgezeichnet worden. Da Apple gern mit Text- oder Bildsymbolen in seinen Einladungen spielt, liegt der Gedanke an den „The Mamas & The Papas“-Hit „California Dreamin‘“ nahe. Ob ein Produkt wirklich zum kalifornischen Techniktraum wird? Hohe Erwartungen werden jedenfalls mit derlei Anspielungen mal wieder geschickt geschürt.

California Streaming … © Quelle: Apple Inc.
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Was im einzelnen wohl präsentiert wird:

iPhone

Ob das neue iPhone nun 12S oder 13 heißen wird, darüber sind sich die Apple-Astrologen noch nicht so ganz einig. Es spricht aber einiges fürs iPhone 13, da es kleinere Designveränderungen geben soll. Die S-Modelle hingegen haben sich jeweils nur in der inneren Architektur verändert. Beim iPhone 13 hingegen soll die vielen lästige Aussparung in der oberen Bildschirmmitte kleiner werden – was ein Eingriff ins Design wäre …

Erwartet wird das iPhone 13 wieder in vier Varianten in den Größen 5,4′', 6,1′' und 6,7′' – analog zur letztjährigen 12er-Ausgabe. Das wären dann also das iPhone 13 mini, das iPhone 13, das iPhone 13 Pro sowie das iPhone 13 Pro Max, sofern Apple bei seiner Produktpolitik bleibt. Verbesserungen soll es, so die Experten von Macrumors, unter anderem durch ein 120 Hz ProMotion Display geben. Und da der Herbst bei Apple stets das neue Produktionsjahr einläutet, liegt der Schluss nahe, dass neue A15-Chip-Versionen die iPhones schneller und performanter machen werden. Das bezieht ich auch auf Funktionen der Kameras sowie den 5G-Chip, der einen noch schnelleren Zugriff auf das Highspeed-Netz auch in Europa erlauben könnte.

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Die iPhone-Hüllen des 12er-Modells wird man zumindest bei den Pro-Versionen wohl nicht mehr nutzen können, wie es früher für die S-Versionen häufig der Fall war. Das liegt an einem deutlich vergrößerten Kamerafenster. Weitere vermutete Features: leistungsfähigere Batterien, schnelleres Aufladen, eine „Always on“-Funktion analog zur AppleWatch, bei der Minimal-Informationen wie Uhrzeit und Datum auch bei ausgeschaltetem Bildschirm angezeigt werden.

Erstmals soll es nach Angaben des stets aus zuverlässigen Quellen schöpfenden Analysten Ming-Chi Kuo bei den Highend-Geräten iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max eine Speicherkapaztät von 1 TB geben. Die kleinste Konfiguration betrage danach 128 GB.

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Was die Preise anbelangt, so wird aufgrund der Notlage am Chipmarkt mit einem weiteren Anstieg der Verkaufspreise gerechnet, was gerade die Pro-Modelle für viele Menschen unerschwinglich machen dürfte.

AppleWatch 7

Bei der AppleWatch gab es jahrelang nur Evolutionen – jetzt steht mit der Nummer 7 eine Revolution bevor. Zumindest, was das Design anbelangt. Denn die Uhr soll flachere Kanten kriegen und in ihrer Anmutung dem Design des iPhone 12 und des iPhone Pros sowie dem iPad Pro angepasst werden. Die Bildschirmgrößen sollen von 41 und 44 mm auf 41 und 45 mm ansteigen. Trotz größeren Bildschirms wirkt die Uhr so in ersten Renderings wesentlich flacher als all ihre Vorgängermodelle. Das Glas scheint jetzt mit der Bildschirmoberfläche abzuschließen.

Es wäre die erste signifikante Designkorrektur seit dem Start der Smartwatch vor sechs Jahren. Im Inneren der Uhr werden aber wohl weiter eher nur kleine Schritte gegangen. Die Partnerschaft mit Rockley Photonics, einem Experten für medizinische Sensorik, sei noch nicht so fortgeschritten dass die erwarteten Features wie Fieber-, Blutdruck- und/oder Blutzuckermessen bereits in diesem Jahr integriert würden heißt es etwa bei cnet. Ein neuer Chip soll schnellere Funktionen in Sachen NFC-Funktionen erlauben, ein schnellerer Prozessor die Performanz insgesamt erhöhen.

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Passen die Armbänder künftig nicht mehr?

Tweets, die sich auf Apple-Store-Angestellte beziehen, weisen allerdings auf einen möglichen signifikanten Nachteil der neuen Uhren hin: Aufgrund des spürbaren Größenunterschieds könnten erstmals die seit Jahren in Umlauf befindlichen Armbänder (41 und 44 mm) nicht mehr passen. Das würde sämtliche existierenden Armbandtypen schlagartig wertlos machen – und auch Drittanbieter vor ein neues logistisches Problem stellen. Denn in den vergangenen sechs Jahren hatte sich dort ein kreativer Markt entwickelt.

AirPods 3

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Auch neue AirPods werden seit Längerem erwartet. Die Version 3 soll günstiger sein als die AirPods Pro, und weiterhin keine Geräuschunterdrückung anbieten, dafür aber wohl die neuen Hi-Fi-Features Lossless und Apple Digital Master enthalten. Außerdem sollen sie wohl auch Silikonohrstöpsel für verbesserten Tragekomfort enthalten.

iOS 15, iPadOS 15, tvOS 15, watchOS 8, MacOS 12

Ebenfalls präsentiert werden die entsprechenden System-Updates für die zu erwartende neue Hardware des Tages und des restlichen Jahres. Die oben genannten Betriebssysteme sind seit Juni im Beta-Test und werden traditionell zum Apple-Event fertig. Und da es im Refrain des von Apple angedeuteten Songs heißt: „California Dreamin‘ on such a winter‘s day“, ist schließlich damit zu rechnen, dass es nicht die letzte Präsentation für dieses Jahr war – zudem die Sommer in Kalifornien ja bekanntlich etwas länger sind.

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