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„Anonymous“ hackt erneut Webseite von Attila Hildmann – und findet großes Datenleck

  • Eigentlich hatten die Aktivistinnen und Aktivisten von „Anonymous“ nur vor, abermals die Webseiten des rechtsradikalen Kochs Attila Hildmann zu kapern.
  • Doch dabei stießen sie laut eigenen Angaben auf ein weiteres Problem.
  • Die Sicherheitsvorkehrungen des Hosters von Hildmann reichten nicht aus, um Datenbanken und persönliche Kundendaten vor den Hackern zu schützen.
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Berlin. Wer auf die Webseite von Attila Hildmann klickt, sieht momentan: nichts. Laut Informationen von „Bild.de“ haben Aktivisten und Aktivistinnen von Anonymous den Internetauftritt des veganen Kochs und Verschwörungsideologen erneut gehackt.

Auf ihrem Blog „AnonLeaks“ bekennt sich Anonymous Germany selbst zu dem Hackerangriff. Außerdem kritisieren die Hacker Hildmanns Webseitenhoster Prosite und dessen mangelnde Sicherheitsvorkehrungen. „Das ist ein Nudelsieb, aber kein Hoster“, heißt es auf dem Blog. Zwar gebe es einige Sicherheitsvorkehrungen. Aber den Hackern sei es gelungen, auf alle Datenbanken des Anbieters zuzugreifen, darunter auch Kundenbeschwerden, Webcams des Unternehmens und unverschlüsselte, persönliche Daten von Kunden samt Kreditkarten.

Attila Hildmann wieder von Anonymous gehackt

Die Hacker von Anonymous Germany bieten dem Hoster Prosite an, zu erklären, wie sie vorgegangen sind, um in die Datenbanken vorzudringen. Als Gegenleistung fordern sie allerdings, dass das Unternehmen Attila Hildmann den Vertrag kündigt.

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Hackerkollektiv Anonymous kapert Onlinekanäle von Verschwörungsprediger Hildmann
1:01 min
Das Hackerkollektiv Anonymous hat sich in die Social-Media-Kanäle von Attila Hildmann gehackt.  © dpa

Bereits Mitte September dieses Jahres hatte die Gruppe Anonymous Webseiten und weitere Kanäle des in letzter Zeit vor allem durch krude, rechtsradikale Verschwörungstheorien aufgefallenen Kochs unter ihre Kontrolle gebracht. Es laufen Ermittlungen aufgrund des Verdachts der Volksverhetzung und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten gegen Hildmann, der sich aktuell in der Türkei aufhalten soll.

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Das RND hat den Hoster Prosite um eine Stellungnahme gebeten. Diese steht noch aus.

RND/saf

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