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Gamer im Visier: So lauern Betrüger Spielern im Internet auf

  • Internet-Betrug ist auch auf Gaming-Plattformen an der Tagesordnung.
  • Betrüger versuchen dort etwa, an die Zugangsdaten von Accounts zu kommen.
  • Diese lassen sich teilweise zu hohen Preisen verkaufen.
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Berlin. Phishing und der Diebstahl von Accounts sind mittlerweile auch auf Gaming-Plattformen an der Tagesordnung. Die Angriffe und Betrugsmaschen dort unterschieden sich meist kaum von anderen Betrügereien im Internet, warnt die Informationsplattform "Watchlist Internet".

Ein zentraler Baustein des Gaming-Betrugs sind wie sonst oft auch gefälschte Seiten, insbesondere von Gaming-Plattformen wie Steam, Origin oder Battle.net.

Der Angriff startet mit Privatnachrichten auf den echten Plattformen, in denen die Betrüger um Hilfe bitten, auf spannende Artikel oder Spielanleitungen hinweisen, ein interessantes Tauschangebot vorschlagen oder einen anderen vermeintlichen Freundschaftsdienst anbieten.

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Am Ende kommt immer der Link

Egal, worauf man angesprochen wird: Es geht am Ende immer um einen Link, den man anklicken soll und der zu einer gefälschten Seite führt, wo man sich mit seinen Zugangsdaten zur jeweiligen Plattform anmelden soll, die dann abgefischt werden. Senden Unbekannte einen Link, sollten Gamer also nicht darauf klicken, sondern die Nachrichten ignorieren.

Aber auch abseits der Gaming-Plattformen streuen die Betrüger mit großer Kreativität Phishing-Links - etwa in Texten oder Videos, die Spieler mit angeblich wertvollen Insider-Informationen zu Games oder hilfreichen Cheats anlocken sollen. Wer den Links folgt und dann plötzlich aufgefordert wird, Zugangsdaten oder persönliche Daten anzugeben, sollte gewarnt sein.

Wem kann man vertrauen?

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Besser sei es vorher einzuschätzen, wie vertrauenswürdig die Quelle ist und im Zweifel kurz nach ihr suchen, raten die Experten. Vielleicht gibt die Suchmaschine direkt negative Erfahrungswerte aus.

Den Betrügern geht es darum, Accounts von Spielern zu übernehmen und dann gewinnbringend zu verkaufen. Je mehr Spiele, Items und Errungenschaften etwa in Form hoher Spielstände ein Gamer besitzt, desto mehr Geld können die Online-Kriminellen damit verdienen.

Wer in der Situation ist, dass Kriminelle den eigenen Account gekapert haben, sollte sich direkt an die jeweilige Gaming-Plattform wenden, raten die Experten. Die Wahrscheinlichkeit, seinen Account und den Zugriff darauf zurückzubekommen, sei nämlich recht hoch.

RND/dpa

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