Kolumne „Auf der Couch“

Schneller zum Erfolg: Was passiert, wenn Sie die Dinge radikal anders angehen

Wer Erfolg haben will, sollte lernen, um die Ecke zu denken.

Wer Erfolg haben will, sollte lernen, um die Ecke zu denken.

Dick Forsbury ist ein Hochspringer aus den USA. Anfang der 1960er-Jahre fiel er an seiner Highschool nur dadurch auf, dass er ein höchst mittelprächtiger Hochspringer war. Seine staksigen Beine schienen athletische Meisterleistungen zu verhindern. Doch dann kam Dick auf eine Idee: Was, wenn er eine völlig neue Sprungtechnik erfinden würde? Was, wenn er rückwärts spränge?

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Sein Trainer an der Highschool wollte ihn wieder zur Vernunft bringen. Er plädierte für den alten Weg nur deshalb, weil er den neuen nicht ausreichend kannte. Erst als Dick mit 1,91 Meter einen Schulrekord aufstellte, hatte er seinen Trainer überzeugt. Die Erfolge stellten sich verblüffend rasch ein. Im Jahr 1968 wurde Dick Forsbury mit dieser Technik Olympiasieger.

Was könnten Sie total anders als bislang machen?

Und jetzt überlegen Sie mal genau: Was könnten Sie total anders als bislang machen? Welche Arbeitswege, die Sie bislang übersehen haben, wären deutlich schneller und effektiver als die üblichen? Welche Lernwege, die Sie noch nicht gegangen sind, könnten Sie schneller ans Ziel bringen? Was könnten Sie ausprobieren, was könnten Sie anders machen, welche Experimente öffnen Ihnen neue Türen? Tun Sie, was Sie noch nie getan haben. Schauen Sie hinter Türen im Arbeitsleben, hinter die Sie noch nie geschaut haben.

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Zum Beispiel habe ich einen Einkäufer im Mittelstand beraten, der bislang zähe Verhandlungen mit seinen Lieferanten geführt und mittelprächtige Verträge abgeschlossen hatte. Weil seine Bestellmengen eher klein waren, fehlte ihm die Verhandlungsposition für vorzügliche Abschlüsse. Nach langem Grübeln, was er völlig anders machen könnte, kam ihm eine Idee: Was, wenn er ein Dutzend anderer Mittelständler dazu bringen würde, mit seiner Firma eine Einkaufsgemeinschaft zu bilden? Dann würde über die zehnfache Liefermenge verhandelt, und die Verhandlungsposition wäre ungleich besser.

Menschen unterhalten sich und flirten auf einer Weihnachtsparty

„Niemand muss sich durch den Abend quälen“

In vielen Firmen und Vereinen finden erstmals seit der Corona-Pause wieder Weihnachtsfeiern statt. Der Organisationsforscher Marcel Schütz erklärt, was bei dieser besonderen Zusammenkunft zu beachten ist und wie das Fest auch denjenigen Freude bereitet, die am liebsten noch ein Jahr zu Hause bleiben würden.

Zunächst schüttelten in seiner Firma alle den Kopf, sein Chef sagte: „Jede Firma kocht ihr eigenes Süppchen, Sie werden bei den anderen gegen Wände laufen.“ Doch der Einkäufer war hartnäckig, klopfte an viele Türen, hob den Vorteil aller Beteiligten hervor. Und schließlich gelang es ihm, einen großen Einkaufsring zu bilden. Danach erzielten er und seine Einkäuferkollegen Preise, die weit unter dem alten Niveau lagen. Ein solcher Erfolg war nur möglich, weil er radikal in eine neue Richtung gedacht hatte.

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Interessante Abkürzungen

Ich verspreche Ihnen: Wenn Sie viel experimentieren, wenn Sie die Dinge anders tun und von allen Seiten betrachten, dann können Ihnen unverhoffte Durchbrüche im Leben und bei der Arbeit gelingen – und zwar weitaus schneller als in 10.000 Stunden. Denken Sie zum Beispiel an eine Aufgabe, die Sie im Laufe des Tages verrichten werden. Und nun überlegen Sie, wie Sie diese vertraute Sache einmal komplett anders angehen könnten. Seien Sie dabei kreativ und probieren Sie sich aus.

Gut möglich, dass Sie dabei auf interessante Abkürzungen stoßen.

Martin Wehrle ist Karrierecoach und Bestsellerautor. Sein aktuelles Buch: „Den Netten beißen die Hunde: Wie Sie sich Respekt verschaffen, Grenzen setzen und den verdienten Erfolg erlangen“.

In der Kolumne „Auf der Couch“ schreiben wechselnde Experten zu den Themen Partnerschaft, Achtsamkeit, Karriere und Gesundheit. Martin Wehrle ist Karriereberater.

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