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Zu hoher Wasserverbrauch: Hannover verbietet Pools in Kleingärten ab 2022

Im Sommer sehnen sich viele nach einem eigenen Pool im Kleingarten.

Wer in Hannover einen größeren Pool in seinem Kleingarten hat, dem bleibt höchstwahrscheinlich nur noch einen Sommer lang die Chance, sich an ihm zu vergnügen. Dann ist für die meisten wohl Schluss: Für 2022 ist ein Verbot von größeren Schwimmbecken geplant, wie die „Neue Presse“ (NP) berichtet. Demnach gibt es zum Poolverbot bereits eine Einigung der Stadt, die noch in diesem Monat im Rahmen der neuen Gartenverordnung verabschiedet werden soll. Andreas Hildebrand, Anwalt des Kleingärtnerverbands, bestätigt das gegenüber der Tageszeitung. Erlaubt blieben dann nur Pools mit einem maximalen Durchmesser von 250 und einer Tiefe von 60 Zentimetern.

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Bestandsschutz für Pools, die die künftig vorgeschriebene Größe von 2,50 Metern Durchmesser und 60 Zentimetern Tiefe überschreiten, gibt es laut NP nicht. Sie müssten also entfernt werden. Im bevorstehenden zweiten Corona-Sommer wird das aber noch nicht nötig sein. Die neue Richtlinie würde wohl erst 2022 nach den Beschlüssen auf dem Verbandstag im Frühjahr in Kraft treten.

Poolverbot in Hannover: Grund ist die Wassernot im Kleingarten

Schon jetzt gibt es in Hannover ein Verbot für Schwimmbecken. Doch die aktuelle Regelung in der Baurichtlinie lässt der Stadt noch „rechtlichen Interpretationsspielraum“ zu. Denn Schwimmbecken sind demnach „ortsfeste, fest mit dem Boden verbundene oder in diesen eingelassene Becken“. Das wiederum trifft auch auf viele sehr große Gartenpools nicht zu, selbst bei einer Länge von 5,50 Metern und einem Fassungsvermögen von 17.000 Litern Wasser.

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Vorausgegangen sind dem Poolverbot regelmäßige Beschwerden von weiteren Kleingartenbesitzern. Vor allem in den vergangenen beiden trockenen Sommern gab es in einigen Kolonien immer wieder Streit wegen Wasserknappheit. Während manche kaum Wasser hatten, ihren Garten und ihre Pflanzen zu bewässern, füllten andere riesige Schwimmbecken bis zum Rand.

RND/jo

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