Verfärbung an der Decke: Flecken nicht einfach überstreichen

  • Flecken an der Decke oder der Wand können ein Hinweis auf Schimmel sein.
  • Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten für die ungeliebten Erscheinungen.
  • Erst wenn die Ursache gefunden und behoben ist, sollte man den Fleck bearbeiten.
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Frankfurt/Main. Eine Verfärbung an der Wand oder der Decke sollte man nicht einfach mit Farbe und Pinsel überstreichen. Zunächst muss man herausfinden, ob es ein Wasserfleck oder Schimmel ist. Wie Sie dabei vorgehen.

In Zusammenhang mit Feuchtigkeit kommt in Innenräumen häufig der Schimmelpilz Stachybotry vor. "Er ist zunächst weiß und verfärbt sich dann schwarz", erklärt Birgit Thielmann, Architektin beim Verband Wohnen im Eigentum.

Horror im Haus: Schimmel an der Decke

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Doch es gibt noch mehr Erscheinungsformen: "Schimmel tritt im Wesentlichen in den drei Farben Schwarz, Grün und Rot auf", erläutert Sandra Heydel vom Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie. Wasserflecken könnten auch andere Färbungen haben - etwa durch ausgeschwemmte Materialien der Wände und Decken.

Heydel nennt ein weiteres Merkmal für Schimmel: diese Flecken könne man mit lauwarmen Wasser abwaschen, Wasserflecken aber nicht. Wer sich nicht sicher ist, sollte besser einen Fachmann fragen - zumal Schimmel auf Dauer gesundheitsschädlich sein kann.

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Erst wenn die Ursache gefunden und behoben ist, sollte man den Fleck bearbeiten. Ob einen dabei auch der Fachmann unterstützt, hängt unter anderem davon ab, wie großflächig der Befall ist. Kleinere Stellen könne man laut Thielmann auch selbst behandeln.

RND/ dpa