Nach dem Anstrich: So reinigen Sie Ihre Pinsel richtig

  • Gute Pinsel sind wichtige und teure Arbeitswerkzeuge - umso wichtiger ist die Reinigung nach dem Einsatz.
  • So unterschiedlich die Anstrichmittel und die Borsten der Pinsel sind, sind auch die Lösungsmittel verschieden.
  • Damit sich die Borsten beim Trocknen nicht verformen, kann man den Pinsel in ein Glas hängen.
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Köln . Das Reinigen von Pinseln ist oft gar nicht so einfach - das Trocknen dauert recht lange. Es gibt aber Hilfsmittel, die diese Arbeit beschleunigen und vereinfachen. Etwa ein Pinselkamm: Man streicht mit ihm vorher die überschüssige Farbe aus dem Pinsel und fängt sie für das nächste Arbeiten auf, erklärt Gereon Bründt, Redakteur der Zeitschrift "Selbst ist der Mann".

Das richtige Lösungsmittel wählen

Die Mühe lohnt sich: Gute Pinsel sind gar nicht so leicht zu finden und zudem relativ teuer. Laut "Selbst ist der Mann" muss man auch das richtige Lösungsmittel zur Reinigung der Pinsel wählen. Denn jedes Anstrichmittel ist unterschiedlich - genau wie die Borsten der Pinsel. Klassische Wandfarben werden immer mit Wasser ausgewaschen. Wohingegen bei lösemittelhaltigen Lacken auf Terpentinersatz oder Waschbenzin zum Reinigen der Borsten zurückgegriffen werden sollte.

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Trocknen: Pinsel in ein Glas hängen

Kerstin Weiser, Expertin der DIY Academy in Köln, hat noch einen anderen Rat: "Den Pinsel auf einer Pappe oder einem anderen saugenden Untergrund ausstreichen. Danach nicht auf die feuchten Borsten stellen, sie verformen sich." Stattdessen kann man einen langen Nagel durch das Griffloch schieben, diesen auf dem Rand eines leeren Glases platzieren, so dass der Pinsel frei darin hängt.

Nicht reinigen muss man Pinsel, die am nächsten Tag weiter benutzt werden: "Für etwa 24 Stunden lassen sich Pinsel und Farbrollen in Frischhaltefolie oder in einer Plastiktüte luftdicht verpacken", rät Weiser.

RND/dpa/dale