Kurzschluss-Gefahr: Die Lichterkette im Garten braucht einen Regenschutz

  • Bunte Lichterketten schmücken Hausfassaden, Terrassen und Gärten.
  • Sie funkeln und verleihen vielen Menschen in der dunklen Jahreszeit ein wohliges und vorweihnachtliches Gefühl.
  • Beim Kauf gibt es aber ein paar Tipps zu beachten - damit die Deko lange hält.
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Bremen. Lichter gehören für viele Menschen zur Adventszeit einfach dazu. Auch im Außenbereich soll die Beleuchtung in den dunklen Wintermonaten oft nicht fehlen. Doch vor dem Kauf einer Lichterkette sollten Verbraucher darauf achten, ob die Beleuchtung für den Außenbereich überhaupt geeignet ist. Eine Lichterkette für den Innenbereich sollten sie draußen nicht verwenden. Darauf macht die Verbraucherzentrale Bremen aufmerksam.

Lieber keinen Schnee und Regen an die Lichterkette lassen

Denn wenn etwa Regen oder Schnee mit dem Kabel in Berührung kommen, kann es einen Kurzschluss geben. Deshalb sollten Verbraucher bei dem Kauf einer Lichterkette darauf achten, dass Kabel und Trafo Spritzwasser geschützt sind. Diesen Schutz erkennt man an den Kürzeln IP44, IP54 oder IP64 beziehungsweise an der Kennzeichnung mit dem entsprechenden Symbol - einem Tropfen im Dreieck.

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Zudem sollten Käufer auf weitere Sicherheitshinweise auf der Verpackung achten - etwa auf das GS Prüfsiegel, das Tüv-Siegel oder das VDE-Prüfzeichen. Auch der Herstellername und eine deutsche Bedienungsanleitung sollten laut Verbraucherschützern nicht fehlen.

Stromkosten sparen mit einer Solar-LED-Lichterkette

Zudem empfehlen die Experten im Garten als Alternative zur kabelbetriebenen Lichterkette eine Solar-LED-Lichterkette zu verwenden. Der Vorteil, sie sparen sich dadurch nicht nur das Verlängerungskabel, sondern auch Stromkosten.

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LED-Lichter sind wesentlich sparsamer als Glüh- oder Halogenlampen - sie brauchen nur etwa ein Zehntel des Stroms und haben eine 100-mal längere Lebensdauer, teilen die Verbraucherschützer mit. Wer im Innenbereich künstliche Lichter verwendet, sollte jedoch auf batteriebetriebene LED-Baumkerzen besser verzichten. Da Batteriestrom demnach 150-mal teurer sei als Strom aus der Steckdose.

RND/ dpa