Tabs oder Pulver? Geschirrspülmittel im Test

  • Stiftung Warentest hat Geschirrspülmittel getestet: klassische Tabs und Pulver.
  • In der Gesamtbeurteilung schnitten fast alle Produkte "gut" ab.
  • Auffallend: Teure Markenprodukte schneiden durchweg schlechter als Eigenmarken ab.
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Berlin. Ob Tabs oder Pulver: Was in die Spülmaschine kommt, ist für viele so etwas wie eine Glaubenssache. Die einen schwören auf Pulver, die anderen auf Tabs. Wer einen Favoriten hat, kann dabei bleiben - denn bei den Testsiegern ergibt das qualitativ kaum einen Unterschied.

Gesamtbewertung: Fast alle Produkte schneiden gut ab

Die Stiftung Warentest hat klassische Tabs gegen Pulver in einem Test gegeneinander antreten lassen. Nur jeweils ein Produkt der beiden Gruppen erzielte im Punkt Reinigen die Note "Gut", der Rest war größtenteils "befriedigend". Dreimal gab es auch ein "Ausreichend".

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Aber: In der Gesamtbewertung schnitten fast alle 19 Reinigungsprodukte "gut" ab. Hier fließen zusätzlich auch Eigenschaften wie Materialschonung (mit zwei Ausnahmen alle "gut") und die Verhinderung von Kalkablagerungen (13 mal "gut", 6 mal "befriedigend") in die Note ein.

Eigenmarken oft besser als Markenprodukte

Auffallend: Die günstigeren Eigenmarken vieler Supermärkte und Drogerien positionieren sich fast komplett vorne im Ranking. Alle vergleichsweise teureren Markenprodukte finden sich am unteren Ende der Skala - unter den zwei Produkten mit der Endnote "befriedigend" und den drei Mitteln mit der Endnote "ausreichend".

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Getestet wurden sogenannte Classic-Tabs. Sie enthalten anders als Multi-Tabs keinen Klarspüler und kein Regeneriersalz zur Wasserenthärtung. Dieses muss der Nutzer bei Bedarf zusätzlich einfüllen. Damit sind die Tabs vergleichbar mit den üblichen pulvrigen Reinigungsmitteln, die bei Bedarf auch mit den entsprechenden Zusatzprodukten kombiniert werden müssen. Vorteil der Classic-Mittel ohne Zusatz: Bestenfalls gelangt weniger Chemie ins Wasser.

RND/dpa