Fenster bei Frost mit alkoholhaltigem Reiniger putzen

  • Mancher will auch die Fenster putzen, wenn es draußen frostig kalt ist.
  • Doch das hat so seine Tücken.
  • Energietechnisch ist es zudem äußerst fragwürdig.
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Frankfurt/Main. Fensterputzen bei tiefen Minusgraden ist schwierig. "Wenn es draußen sehr kalt ist, zum Beispiel unter minus zehn Grad, dann kann es passieren, dass verdünnte Reinigungslösung auf der Außenseite der Scheibe gefriert", erklärt Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

"Wenn aber bei strengem Frost die Scheiben unbedingt geputzt werden sollen, dann empfiehlt sich, Glasreiniger einzusetzen, der Alkohol enthält", rät der Experte. "Das Gemisch gefriert weniger schnell als verdünnte Reinigungslösung."

Energieverschwendung: Bei Frost besser gar nicht putzen

Es gibt allerdings noch einen Grund, der gegen das Fensterputzen ausgerechnet an den kältesten Tagen des Jahres spricht: "Ganz persönlich würde ich es nicht bei Frost machen, weil dann das Zimmer zu sehr auskühlt, was durch Energieeinsatz wieder ausgeglichen werden müsste", sagt Glassl.

RND/dpa