Feind als Freund: Maulwürfe halten Wühlmäuse aus dem Garten fern

  • Die Wühlmaus verdirbt auch in der kalten Jahreszeit manche Ernte.
  • Die Nager loszuwerden, ist gar nicht so einfach.
  • Über Maulwürfe muss man sich nicht noch zusätzlich Ärgern, denn in ihnen hat man einen Verbündeten im Kampf gegen Wühlmäuse.
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Berlin. Wühlmäuse fressen sich im Winter gerne an Rosenkohl und Zuckerhut satt. Wer sein Gemüse vor den Nagern schützen möchte, steht vor einem Problem: Denn Giftköder sind nach Ansicht von Naturschützern und Gartenbauern tabu, viele Hausmittel wie Knoblauch zudem wirkungslos. Doch es gibt einen natürlichen Feind der Nager – den man sich zum Verbündeten machen kann: den Maulwurf.

Ist ein Maulwurf im Garten, habe man meist keine Wühlmäuse, so Marja Rottleb vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu). "Den sollte man also möglichst nicht vertreiben, denn der frisst die Jungtiere der Wühlmaus", erläutert sie.

Natürliche Feinde der Wühlmäuse

Wen Maulwurfshügel zu sehr stören, könne Steinhaufen anlegen, in denen sich der Mauswiesel ansiedelt. Sitzwarten für Greifvögel seien eine weitere Option und auch die Katze geht gerne auf Mäusejagd.

Damit sich die Wühlmäuse gar nicht erst vor den Feinden verstecken können, rät die Bayerische Gartenakademie, Mulchdecken zu entfernen und Gras kurz zu halten.

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RND/dpa