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  • Brennnesseljauche herstellen und einsetzen: So funktioniert der Dünger und Unkrautvernichter aus Brennnesseln

Dünger, Unkrautvernichter und Pestizid: Brennnesseljauche richtig ansetzen und einsetzen

  • Brennnesseljauche ist ein echtes Wundermittel für den Garten.
  • Es kann als natürlicher Dünger, Unkrautvernichter und Pestizid eingesetzt werden – und das ganz ohne Chemie.
  • Wie Sie Brennnesseljauche und -brühe im Garten richtig einsetzen, erfahren Sie hier.
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Schon unsere Großeltern kannten die geheime Kraft der Brennnesseln. Wenn man mit ihnen in Berührung kommt, brennen sie auf der Haut – das weiß jeder. Aber die Brennnessel ist auch eine Heilpflanze, die vielfältig eingesetzt werden kann, und Feinschmecker sind sogar Fans von Brennnesselsalat oder -suppe, und in Sterne-Restaurants wird sie auch gebacken oder gedünstet serviert. Man kann sogar, ähnlich wie aus Flachs, leinenähnlichen Stoff herstellen. Im Mittelalter sollen sich Menschen angeblich mit sogenannten “Nesselpeitschen” gegeißelt haben, um so Rheuma und Gelenkproblemen vorzubeugen.

Am häufigsten findet die Brennnessel heutzutage aber Einsatz im Garten: als natürlicher Unkrautvernichter, Biodünger oder umweltfreundliches Pestizid bei der Schädlingsbekämpfung. Zu diesem Zweck wird Brennnesselsud schon seit vielen Jahrhunderten eingesetzt.

Brennnesselsud, Brennnesseljauche oder Brennnesselbrühe?

Die Begrifflichkeiten werden oft durcheinandergebracht, meinen aber auch ähnliche Dinge. Bei Brennnesseljauche und Brennnesselbrühe handelt es sich jeweils um einen Brennnesselsud. Der besteht nämlich aus einem Ansatz aus Brennnesseln und Wasser. Der Unterschied zwischen Jauche und Brühe liegt im Gärprozess.

Die Gärungsdauer der Brennnesseljauche liegt bei ein bis drei Wochen und ist deutlich länger als bei der Brennnesselbrühe. Diese ist nämlich schon innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit. Durch den längeren Gärprozess ist Jauche aber um einiges effektiver. Daher nimmt man meist Brennnesseljauche als Dünger und Brennnesselbrühe als schnelle Hilfe gegen Blattläuse und Co. Als Unkrautvernichter eignen sich grundsätzlich beide Sudarten. Da Brennnesselbrühe im Gegensatz zu Brennnesseljauche aber nicht stinkt und schneller einsatzbereit ist, wird häufig dieser der Vorzug gegeben.

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Brennesselsud enthält zahlreiche Nährstoffe

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Brennnesseln (wie auch andere Wildkräuter) haben die Fähigkeit, dem Boden Nährstoffe zu entziehen und diese im Sud an andere Pflanzen abzugeben. Außerdem enthalten sie eine Vielzahl an Nährstoffen, die auf unterschiedliche Art und Weise ihre Wirkung entfalten können.

Brennnesseln enthalten zum Beispiel Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium, Silizium, Kieselsäure, Flavonoide, Steroide, Stickstoff, ätherische Öle, die Vitamine B, K und C. Von Letzterem enthalten Brennnesseln sogar mehr als Zitrusfrüchte.

Es gibt auch Unterschiede, je nachdem, welcher Pflanzenteil verwendet wird. In den gefürchteten Brennhaaren sind dazu unter anderem Histamin, Serotonin, Ameisensäure, Scopoletin und Acetylcholin zu finden, während Brennnesselwurzeln pflanzliche Steroidhormone, Lectine und Polysaccharide enthalten.

Die Hauptaufgabe der Brennesseljauche liegt im Düngen. Allerdings kommen Schädlingsbekämpfung, Unkrautvernichtung und das Stärken von Boden und Pflanzen als willkommene Nebeneffekte hinzu.

Brennnesselsud braucht nur wenige Zutaten

Die Hauptzutat für einen Brennnesselsud sind natürlich Brennnesseln. Bis auf die Blüten können Sie alle Teile von der Pflanze verwenden. Brennnesseln eignen sich noch vor der Blüte besonders gut für eine Brennnesseljauche.

Um sich beim Ernten nicht dem Histamin der Brennhaare auszusetzen, sollten Sie dicke und möglichst lange Handschuhe tragen. Somit sind nicht nur die Hände, sondern auch die Unterarme geschützt. Viele Gärtner bevorzugen hier Lederhandschuhe. Als Alternative kann man auch Pullover oder Langarmshirts aus festen Stoffen tragen und die Ärmel mit einem Gummi ums Handgelenk fixieren.

Wenn Sie eine Sense zur Verfügung haben, sollte Sie diese nutzen, um die Brennnesseln zu ernten, da sie einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu den Brennhaaren gewährt. Andernfalls tut es auch eine handelsübliche Gartenschere.

Ansonsten benötigen Sie nur noch Wasser, einen ausreichend großen Eimer oder sonstigen Behälter und – je nachdem, ob Sie eine Brennneseljauche oder Brennnesselbrühe planen – etwas Geduld.

Wenn man die Brennnesseln in einer Art Netz ins Wasser legt, kann man die Reste später einfacher wieder herausnehmen. © Quelle: Getty Images/iStockphoto
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Rezept für Brennnesselsud – so stellen Sie Brennnesseljauche her

Brennnesselsud setzen Sie immer auf die gleiche Weise an. Je nachdem, wie lange Sie den Sud im Behälter lassen, wird es nach kurzer Zeit eine Brennnesselbrühe und nach längerem Gärungsprozess eine Brennnesseljauche. Wenn Sie zweitere herstellen wollen, sollten Sie dieses nicht auf dem Balkon tun, sondern eher in einem in einer entfernten Ecke des Gartens stehenden Eimer. Denn Brennnesseljauche entwickelt bei der Gärung einen sehr intensiven Geruch – kurz gesagt: Sie stinkt.

Brennnesselsud ansetzen in wenigen Schritten:

  • 1 kg grob geschnittene Brennnesseln (getrocknet reichen bereits 200 Gramm)
  • 10 l kaltes Wasser – am besten Brunnen- oder Regenwasser
  • ein großes Gefäß aus Holz oder Kunststoff mit Deckel (mind. 12 Liter Fassungsvermögen, damit der Brennnesselsud während des Gärungsprozesses nicht überläuft). Metallgefäße sollten Sie zum Ansetzen der Jauche nicht nutzen, da beim intensiven Gärungsprozess zwischen dem Metall und der Flüssigkeit chemische Prozesse stattfinden.

Die Profis vom Gartenmagazin “Gartenflora” raten, die Brennnesseln in ein dichtes Netz oder eine alte Strumpfhose zu geben. So können die Pflanzen nach der Gärung leicht aus dem Eimer entfernt werden, ohne sie zum Schluss abseien zu müssen. Zwar etwas grober, aber auch ein alter Kartoffelsack tut hier seinen Dienst.

Den Deckel benötigen Sie zu Beginn aber noch nicht. Sie sollten das Gefäß vorerst mit einem Jutesack oder Ähnlichem abdecken, damit die Gase während der Gärung entweichen können und der Behälter nicht unter Druck gerät.

Stellen Sie die fertige Mischung an einen warmen Platz, dadurch wird der Gärungsprozess beschleunigt. Bis dieser beginnt, sollte es etwa drei Tage dauern. Bis dahin einmal täglich umrühren. Dadurch wird das Gemisch mit ausreichend Sauerstoff versorgt, der für den Gärungsprozess wichtig ist. Sobald sich Bläschen und Schaum bilden, hat die Gärung begonnen.

Während dieses Prozesses entsteht ein unangenehmer Geruch nach Ammoniak. Um den Gestank zu mildern, raten Gartenfreunde, eine Schaufel Gesteinsmehl in den Eimer zu geben. Alternativ gehen auch Lehmerde oder einige Tropfen Baldrian-Blüten-Extrakt.

Wann ist die Brennnesseljauche fertig?

Brennesselbrühe ist bereits nach 24 Stunden einsatzbereit. Wenn Sie die intensive Brennnesseljauche herstellen wollen, kann das etwa zwei bis drei Wochen dauern. Der Herstellungsprozess unterscheidet sich nicht, lediglich die Dauer der Gärung. Sobald Bläschen und Schaum an der Oberfläche verschwunden sind, ist die Jauche fertig. Durch Wärme wird der Gärprozess beschleunigt, so kann die Jauche im Hochsommer bereits nach einer Woche fertig sein.

  • Brennnesseljauche: Gärungsprozess dauert 2–3 Wochen (im Hochsommer eine Woche)
  • Brennnesselbrühe: Gärungsprozess dauert 12–24 Stunden

Das richtige Mischungsverhältnis: So wenden Sie Brennnesseljauche als Dünger an

Was viele Leute an Brennnesseljauche schätzen, ist, dass es sich um einen rein biologischen Stickstoffdünger handelt, der nahezu kostenlos ist und zudem äußerst wachstumsfördernd wirkt. Um diese Wirkung zu erzielen, darf die Jauche aber nicht unverdünnt auf das Pflanzenbeet gegeben werden.

Ältere Pflanzen vertragen eine höhere Konzentration, während Jungpflanzen etwas vorsichtiger gedüngt werden sollten. Das Online-Magazin “Gartenjournal” empfiehlt folgende Mischungsverhältnisse:

  • ältere, etablierte Pflanzen sowie stark zehrende* Gemüsesorten – 1:10 (1 Liter Jauche auf 10 Liter Wasser)
  • Jungpflanzen und Setzlinge – 1:20 (ein halber Liter Jauche auf 10 Liter Wasser)
  • Rasen – 1:50 (200 Milliliter Jauche auf 10 Liter Wasser)

Den Brennnesselsud sollten Sie nicht direkt auf die Pflanzen gießen, sondern in den Wurzelbereich.

* Stark zehrende Gemüsesorten oder Blumen sind Pflanzen, die besonders viele Nährstoffe brauchen, um zu gedeihen – weiter unten finden Sie Beispiele.

Brennnesselsud als umweltfreundliches Pestizid

Immer mehr Gärtner wollen in ihrem Garten natürliche und umweltfreundliche Pflanzenschutzmittel einsetzen. In den meisten Mitteln sind jedoch Komponenten wie Glyphosat zugesetzt. Auch Brennnesselsud kann als wirksames Herbizid oder Insektizid eingesetzt werden. So bekämpft Brennnesselbrühe Blattläuse, schont aber gleichzeitig die Pflanze.

Laut Website Brennnesselpflanze.de können Sie mit Brennnesselbrühe oder -jauche folgende Ungeziefer und Pflanzenkrankheiten bekämpfen:

  • Kartoffelkäfer
  • Blattläuse
  • weiße Fliege
  • Spinnmilben
  • Schnecken
  • Raupen
  • Ameisen
  • Trauermücken
  • Mehltau
  • Rosenrost

Wenn Sie den Brennnesselsud als Spritzmittel gegen Schädlinge anwenden, sollten Sie dies bei bedecktem Himmel oder abends tun. Ansonsten könnten die Blätter der Pflanzen verbrennen. Brennnesseljauche sollten Sie im Verhältnis 1:10 verdünnen, Brennnesselbrühe kann unverdünnt angewendet werden. Die Jauche bekämpft die Schädlinge nicht nur direkt, sondern stärkt auch die Struktur der Blätter und macht sie damit robuster und für Schädlinge weniger attraktiv. Die Prozedur kann auch vorbeugend erfolgen.

Der Einsatz als Unkrautvernichter funktioniert ähnlich: Sprühen Sie den Brennnesselsud direkt auf die Pflanzen, eine Verdünnung muss hier nicht erfolgen. Oft ist eine Wiederholung der Prozedur an mehreren Tagen hintereinander nötig. Viele Hobbygärtner berichten allerdings, dass die Jauche bei Moos nur bedingt hilft. Bei anderem unerwünschten Kraut gilt Brennnesseljauche jedoch als sehr effektiv. Das Unkraut reagiert auf die in den Brennnesseln enthaltene Ameisensäure; dadurch können zum Beispiel Löwenzahn, Giersch oder Ackerwinde bekämpft werden.

Welche Pflanzen kann man mit Brennnesseljauche düngen?

Eigentlich können Sie jede Pflanze mit Brennnesseljauche düngen. Jedoch sinnvoll ist es bei sogenannten “stark zehrenden” Pflanzen. Das bedeutet, dass die Pflanzen (ob Gemüse oder Blumen) viele Nährstoffe zum Wachsen und Gedeihen brauchen. Diese Nährstoffe entziehen sie dem Boden, der in der Folge nährstoffärmer wird. Eine Zugabe von Brennnesseljauche als Dünger bringt wieder neue Nährstoffe für das Wachstum der Pflanze.

Im Internet gibt es zahlreiche Auflistungen davon, welche Pflanzen Starkzehrer, Mittelzehrer oder Schwachzehrer sind, die sich häufig unterscheiden. Mal gehören Erdbeeren zur einen oder anderen Gruppe, mal sind es Möhren. Wir haben mit Thomas Kleinworth, Landesfachberater der Gartenfreunde Schleswig-Holstein, gesprochen, um Klarheit zu schaffen.

Folgende, in vielen Gärten gepflanzte Nutz- und Zierpflanzen vertragen eine Extraportion Brennnesseljauche:

Starkzehrer
Tomaten Gurken Zucchini
Kohlgewächse
(Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Wirsing …)
Melonen Mais
Kartoffeln Paprika Rhabarber
Lauchgewächse
(Bärlauch, Knoblauch, Porree …)
Aubergine Kürbis
Hortensie Rhododendron Astern
Rosen Flieder Rittersporn
Oleander Löwenmäulchen Chrysanthemen
Dahlien Forsythie Geranien
Clematis Kirschlorbeer Sonnenblumen
© Quelle: Xenia Ntoula/Unsplash

Welche Pflanzen vertragen keine Brennesseljauche?

Grundsätzlich vertragen alle Pflanzen Brennesseljauche. Die Frage ist eher, welche Pflanze wie viele Nährstoffe braucht. Und da zeigt sich, dass schwach zehrende Pflanzen im Gegensatz zu stark zehrenden Pflanzen keine Brennnesseljauche als Dünger benötigen oder nur selten und in stark verdünnter Form. Mittelzehrer liegen genau zwischen den Stark- und Schwachzehrern.

Zu den schwach zehrenden Gemüsesorten gehören vor allem Hülsenfrüchte. Eine reine Düngung mit Stickstoff, von dem die Brennnesseljauche jede Menge enthält, ist für sie nicht ideal. Laut unserem Experten zählen folgende Gemüse- und Blumensorten dazu:

Mittelzehrer
Kohlrabi Möhren Salate Zwiebeln
Spinat Fenchel Mangold Haselnuss
Frauenmantel Gloxinien Dahlien Pelargonien
Schwachzehrer
Bohnen Erdbeeren Radieschen Erbsen
Gartenkräuter Azaleen Tulpen Begonien
Primeln Kosmeen Petunien Stiefmütterchen

Haltbarkeit und Anwendungshäufigkeit von Brennnesseljauche

Was die Haltbarkeit von Brennnesselsud angeht, gibt es keine allgemein geltende Regel. Grundsätzlich gehen Gartenexperten davon aus, dass Brennnesseljauche bis zu sechs Wochen hält. Wegen des starken Geruchs ist es aber auch sinnvoll, die Brennnesseljauche einmal herzustellen und zügig aufzubrauchen. Für die nächste Anwendung setzen Sie einfach einen neuen Sud an.

Eine pauschale Aussage darüber, wie oft Sie mit Brennnesseljauche düngen können, ist nur schwer zu treffen. Denn es kommt hier auf mehrere Faktoren an: den Vegetationszustand der Pflanzen und ihren Nährstoffbedarf sowie die Bodenbeschaffenheit und den Nährstoffgehalt des Bodens. Als grobe Faustformel gilt unter Gartenfreunden etwa alle ein bis zwei Wochen.

Brennnesseljauche fertig kaufen

Wer Brennnesseljauche nicht selbst ansetzen möchte, kann diese auch kaufen. Die Jauche gibt es als Pulver oder Pellets zum Aufgießen, als Konzentrat zum Verdünnen oder bereits fertig gemischt zur direkten Anwendung. Erhältlich sind diese Mischungen ab etwa zehn Euro pro Liter.

Brennnesseljauche in Deutschland verboten?

Gelegentlich hört man, dass der Einsatz von Brennnesseljauche in Deutschland verboten ist. Allerdings ist das vermischtes Halbwissen. In Frankreich ist Brennnesseljauche tatsächlich verboten, seit 2002 der Verkauf und seit 2006 auch der Besitz, das Einsetzen und die Weitergabe der Jauche. Der Grund ist ein Gesetz, das den Einsatz von staatlich nicht genehmigten Pflanzenextrakten verbietet, die zum Wachstum und Schutz von Pflanzen beitragen sollen. Als Strafe stehen hohe Bußgelder von bis zu 75.000 Euro an. Das Gesetz wurde erlassen, da es für Brennnesseljauche (und andere Mittelchen) keine Marktzulassung gibt, bisher eine Wirksamkeit nicht durch zuverlässige wissenschaftliche Quellen bewiesen werden konnte und vor allem Langzeitschäden nicht ausgeschlossen werden können. Skeptiker vermuten hinter dem Gesetz einen Schachzug der Pharmaindustrie.

Was in Deutschland teilweise aber tatsächlich verboten ist, ist der Einsatz von Essig, Salz und Natron und Unkrautvernichter. Denn diese dürfen auch im eigenen Zuhause nur begrenzt eingesetzt werden. Die Regelung ist streng formuliert: Es darf kein Mittel eingesetzt werden, das nicht ausdrücklich erlaubt ist. Das gilt auch für vermeintlich harmlose Hausmittel wie Kochsalz oder Essigessenz. Daher fallen Essig und Salz offiziell in den Bereich der nicht erlaubten Pflanzenschutzmittel, ebenso wie glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel. Obwohl Verbraucher die chemischen Mittel im Landhandel und über das Internet frei erwerben können, ist ein Einsatz auf Gehwegen, Hofflächen, privaten Zufahrten, Garageneinfahrten und Terrassen verboten, erklärt Walter Hollweg, Sprecher der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK).

Für den Haus- und Kleingartenbereich hingegen sind die Mittel auf “gärtnerisch genutzten Flächen zur Rasenerneuerung und zur Unkrautbeseitigung unter Holzgewächsen, auf Rabatten und Beeten” zugelassen. Herbizide auf Pflaster anzuwenden ist also nicht erlaubt – auf Beeten dagegen schon. Wer den Bürgersteig vor seinem Haus auch nur wenige Meter so behandelt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von mehreren Hundert Euro rechnen.

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