Bauherren-Tipp: So hoch sollte die letzte Rate des Abschlags sein

  • Wenn es bei Bauvorhaben zu Streitigkeiten kommt, ist es für Auftraggeber sinnvoll, ein Druckmittel zu haben.
  • Das gilt dem Verband Privater Bauherren (VPB) zufolge auch am Ende des Bauvorhabens.
  • Denn dass die letzte Rate mindestens zehn Prozent betragen muss, wird in vielen Verträgen nicht berücksichtigt.
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Berlin. Für Bauherren kann es sinnvoll sein, auch am Ende des Bauvorhabens ein Druckmittel zu haben. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Bei Verbraucherbauverträgen, die seit 2018 geschlossen wurden, muss die letzte Rate mindestens zehn Prozent betragen. Dies soll ein Anreiz für Unternehmen sein, Mängel zu beseitigen.

Nach Erfahrung des VPB wird das jedoch nicht in allen Abschlagszahlungsplänen berücksichtigt. Bauherren sollten anderslautende Verträge nicht unterzeichnen – und sich an einen Baufachanwalt wenden, wenn der Vertrag bereits geschlossen wurde.

RND/dpa