Balkon winterfest machen: So schützen Sie Ihre Blumenkästen vor Frost

  • Blumenkästen sind aufgrund ihrer dünnen Wände oft anfällig für Frost.
  • Abhilfe schafft ein Mantel aus Luftpolsterfolie und Vlies, um den natürlichen Kälteschutz eines Gartenbodens nachzuempfinden.
  • Auch in der kalten Jahreszeit sollten die Pflanzen gegossen werden, damit sie nicht vertrocknen.
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Köln. Blumenkästen und Töpfe auf Balkon und Terrasse sind anfällig für Frost. Denn die Erde friert hinter den dünnen Wänden der Gefäße schnell durch. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät daher, im Herbst möglichst tiefe und breite Kästen zu bepflanzen. Je größer der Kasten, desto besser seien die Wurzeln der Pflanzen gegen Frost geschützt, so die Experten.

Wintermantel für den Blumenkasten

Wer im Winter friert, zieht einen warmen Mantel an. Gleiches ist bei Blumenkästen aus Kunststoff ratsam, um den natürlichen Kälteschutz eines tiefgründigen Gartenbodens zu ersetzen. Laut dem Fachmagazin "Gartenjournal" kann man den Kasten mit Luftpolsterfolie dick einpacken oder einige Lagen Klarsichtfolie drumherum wickeln. Darüber wird zusätzlich ein Mantel aus Vlies, Jute oder Schafwolle empfohlen. Um vom Boden heraufsteigende Kälte zu vermeiden, kann ein Holzblock unter den Blumenkasten geschoben werden - Styroporplatten sind auch einsetzbar.

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Neue Pflanzen im Herbst enger setzen

Wer aktuell neue Pflanzen setzen möchte, braucht nicht mehr extra zu düngen. Denn über den Winter verbrauchen die Pflanzen nur sehr wenig Nährstoffe - und diese bietet bereits die frische Blumenerde an, die man beim Setzen im Herbst verwendet. Man kann die Pflanzen im Herbst auch enger setzen als im Frühling und Sommer, da der Zuwachs dann geringer ist. Auch in der kalten Jahreszeit sollte man übrigens das Gießen nicht vergessen, sonst verdursten die Pflanzen an milden Tagen ohne wasserspendende Schneedecke.

RND/dpa/dale

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